Loška stena

Die Loka-Wand über dem Tal des Flusses Kolpa bei Osilnica ist ein wunderschönes Stück unberührter Natur, wo wir viele schöne Dinge erleben können. Von der etwa 1000 Meter hohen Mauer hat man einen schönen Blick auf das Kolpa-Tal und die umliegenden Hügel. Zur Mauer gelangt man am einfachsten von der Rückseite aus Richtung Borovec oder entlang der neuen Straße von Osilnica, und wir steigen über den First-Schwanz zur Mauer hinab. Sie können die Wand auch vom Kolpa-Tal aus erklimmen. Die Loka-Wand ist zu jeder Jahreszeit schön.

Der Weg zur Loška stena gilt als ziemlich gefährlich, daher ist Vorsicht und entsprechende Ausrüstung für Wanderer Pflicht!

Über den Kočevje-Wäldern dort über den Steilwänden über der Kolpa, von denen nur die Krähenschreie über die Lufttiefe hallen. Und wenn Sie wirklich dort ankommen, auf einem Felsenbug, auf einem Schiffsschnabel namens Loška stena, möchten Sie wirklich fliegen. Denn es gibt überhaupt keine andere Möglichkeit – außer zu Firsts Schwanz zurückzukehren. Dies ist ein Weg, der das ganze Potenzial der Tannenwälder zeigt, einschließlich des Weges, der zum höchsten Gipfel über der Kolpa führt – Cerk in Borovška gora ist 1192 Meter hoch. Der Weg folgt hauptsächlich dem Naturpfad Borovo und dem Bergpfad Kočevje (KPP). Einige Teile sind auch unbeschriftet.

Ausgangspunkt ist das Jagdschloss Ravne im Borovška-Tal, das über Kočevska Reka und Borovec zu erreichen ist. Von der Hütte geht es links leicht bergab bis zu einer Wiese, wo am Baum eine große weiße Markierung mit einer stilisierten Narzisse zu sehen ist, die ein Zeichen des Naturlehrpfades Borovska ist. Weiter geradeaus in den Wald, parallel zum Wiesenrand. Wir stoßen auf eine Art Waldkarrenweg, auf dem wir bald den Kočevje-Bergweg erreichen, der von links kommt. Folgen Sie ihm nach rechts über zwei Bäche – der erste ist trocken und der zweite murmelt etwas später leicht. Weiter geht es auf Gleis und Traktorzügen bergauf bis wir am Ende einer Forststraße sind, an der sich ein großer Wendepunkt befindet. Wir befinden uns bereits hoch oben auf der Hochebene Borovška gora. Folgen Sie der Straße für hundert Meter, wo es eine markierte Abzweigung nach Cerk gibt. Wir folgen den Markierungen entlang des Karrenweges nach Südosten, nach etwa einer halben Stunde führt uns ein schmaler Pfad zwischen den Felsen nach links zum letzten Hang unterhalb des Gipfels.

Von Cerk aus hat man einen Blick auf die einsame Welt von Kočevska Reka und Borovec, in der Ferne die Wälder von Stojna oberhalb von Kočevje und im Westen Snežnik Haken zwischen den buschigen Tannen. Die Welt ist einsam und still. Von oben kehren wir zur Straße zurück und folgen ihr durch einige Kehren leicht abwärts und biegen an der Kreuzung rechts ab. Wir sind bald an der nächsten Kreuzung, wo ein Steinbogen steht – ein Denkmal für das Partisanenkrankenhaus. Wir gehen links die Straße entlang (nach fünfzig Metern biegt der Kontrollpunkt rechts ab) in einem leichten Anstieg bis zum Ende (Überreste einer Sandgrube) und dann links entlang des Karrenweges fast horizontal – bis in die Tiefe in vor uns leuchtet. Wir erreichen den Schwanz von First, unter uns befindet sich eine von zwei parallelen Schluchten, die beide Sušica genannt werden. Folgen Sie dem Weg am Rand der Mauer entlang, wo die Einschreibebox etwas niedriger ist. Auch die Markierungen haben ein Ende.

Geübte Wanderer können meist einen schlechten, aber ausdauernden Weg zwischen vereinzelten Felsen und immer niedriger werdenden Bäumen weitergehen. Von rechts nähert sich langsam die Mauerkante und wir gehen schon den schmalen Grat entlang. Hohe, gleichmäßig überhängende Wände fallen auf beiden Seiten, besonders nach rechts. Und wenn der Abgrund noch vor uns liegt, sind wir am Bug eines mächtigen steinernen Schiffes. Wir befinden uns am äußersten Rand der Loka-Wand, auf einer Höhe von 875 Metern, sechshundert Meter über dem Tal. Der Platz erfordert äußerste Vorsicht, einige Felsen klammern sich kaum über den Abgrund (nicht ganz bis zum Rand gehen!), und alles ist so blendend weiß, dass es bei warmem Wetter auch Schlangen in die Ebene lockt. Auch zusätzliche Vorsicht ist keineswegs überflüssig.

Jetzt müssen wir fast zweihundert Höhenmeter zurück zur Straße und an dieser fast bis zur Kreuzung, wo wir vorher die Abzweigung „links“ hatten, hinauf. Dort laufen wir entlang der Markierungen steil nach links in die Hänge von Mož, deren Gipfel wir umfahren, bis sich alles etwas beruhigt und leicht rechts bergab abbiegt. Vor uns links leuchtet wieder der Rand der Mauer, der nur ein paar Schritte durch den Wald führt – und die Mühe lohnt sich. Die Krähenkrähen warnen uns vor der Nähe der Mauern auf dem Weg

Wir treten zurück auf den Weg und steigen eine scharfe Kurve nach links ab. Osilnica ist jetzt ganz in der Nähe, rechts sieht man die steilen Rippen. Unter uns sind jedoch hochinteressante Felsregale mit Bäumen bewachsen, und alles andere ist vertikal.

Auf dem Karrenweg links weiter bis zur Gabelung und den Markierungen folgen – auf die etwas schlecht markierte Abkürzung achten. Folgen Sie dieser und dann auf dem Karrenweg hinunter zur Straße, entlang dieser und an der ersten Abzweigung links zur Hauptstraße, die Borovec mit Osilnica verbindet.


Juni 8, 2021  -  Sightseeing